SWOT-Analyse – die Grundlage für eine wirksame Strategie

SWOT ANALYSE

Montag, 11:20 Uhr, Strategiemeeting. Auf das Whiteboard sind vier Kästchen gemalt. Am Tisch Marketing, Vertrieb und Geschäftsleitung eines westfälischen Mittelständlers. Aktueller Punkt auf der Agenda: SWOT-Analyse. 

Die Kästchen sind im Uhrzeigersinn beschriftet: Links Oben: Stärken, rechts daneben die Schwächen, darunter Chancen und Gefahren.

Eine rege Diskussion entbrennt, alle Felder werden handschriftlich befüllt und man verabredet sich, das SWOT-Profil zu digitalisieren und in die Powerpoint-Präsentation für die nächste Sitzung zu übertragen. Dort liegt es dann – ungenutzt, weil die Inhalte und deren Potenzial nicht von selbst Lösungen schaffen.

Einen alternativen Ansatz zur Strategiearbeit habe ich hier einmal zusammengefasst:

Wofür steht der Begriff SWOT?

SWOT ist ein Akronym, abgeleitet aus den Abkürzungen der englischen Begriffe strengths (=Stärken), weaknesses (=Schwächen), opportunities (=Chancen) und threats (=Bedrohungen)

Wie funktioniert die SWOT-Analyse?

Ein SWOT besteht aus zwei mal zwei Bereichen, die keinen Selbstzweck bilden, sondern einen klaren strategischen Nutzen bringen, wenn man Ihn richtig liest:

Interne Themen – Dinge, die wir kontrollieren können
  • Die Stärken – von denen wir profitieren wollen
  • Die Schwächen – die wir abfedern wollen
Externe Themen – Dinge, die wir beeinflussen können
  • Chancen – in die wir investieren wollen
  • Bedrohungen – die wir identifizieren und vermeiden wollen

Wie aber kann man einen SWOT strategisch wirksam befüllen?
Bemühen Sie echte Daten. Sie können natürlich auch von Annahmen ausgehen, das birgt aber die Gefahr, eventuelle Falschannahmen aus der Vergangenheit für eine zukünftige Strategie zu bemühen.

Woher kommen die Daten?

Es gibt eine Reihe möglicher Datenquellen, aus denen Sie wertvolle Informationen gewinnen können:

Interne Daten

Befragen Sie Ihre Mitarbeiter, Partner und Kunden zu Ihrer Meinung über alles was Ihre Marke, Produkt oder Dienstleistung ausmacht. Dazu gehören: Prozesse, Fähigkeiten, Preise, Ressourcen u.s.w. Sie werden überrascht sein wie gerne Menschen mitarbeiten, wenn sie merken, dass sie echten einen Beitrag zur Verbesserung leisten können.

Externe Daten

Sammeln Sie allgemeine Daten zum Marktumfeld, Brancheninfos, Trends, der Infrastruktur u.s.w. Vielfach lohnt es sich auch mal einen Blick über den Tellerrand zu vergleichbaren Branchen zu wagen.

Alle Erkenntnisse können Sie nun als Stichpunkte in Ihrem SWOT eintragen.

Aus Stichpunkten entstehen Ideen, aus Ideen formulieren Sie Ziele

Sammeln, sortierieren und priorisieren Sie Ihre Informationen und bringen Sie sie nun untereinander in Relation, um daraus Ziele zu formulieren. Solche Verhältnismäßigkeiten sind zum Beispiel:

Stärken und Chancen — gibt es Stärken die es uns ermöglichen unsere Chancen zu verbessern?

Chancen und Bedrohungen – Gibt es Chancen, mit denen wir Bedrohungen verringern können?

Schwächen und Stärken — gibt es stärken, mit denen wir unsere Schwächen kompensieren können?

Zusammengefasst:

Stellen Sie sicher, dass Sie belastbare Daten für Ihre SWOT-Analyse zusammenstellen. Leiten Sie daraus Ideen und Ziele ab, um Ihre Marke voranzutreiben und den Grundstein für Markterfolg zu legen.

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